Schulgeld- Fonds der
SHULE YA MSINGI
WA KIDOPE
"Kidope Primary School"

AIDS ist zu einer allgegenwärtigen Gefahr im Dorf geworden. Infolge der AIDS-Katastrophe zerbrechen immer mehr Familienverbände. Kinder leben in Kinderfamilien ohne Eltern. Betreut werden sie allenfalls von entfernten Verwandten, der Dorfgemeinschaft oder der Kirche; denn auch in Kidope bedeuten Kinder Zukunft. In den intakten Familien müssen die Kinder selbstverständlich mit für den Lebensunterhalt sorgen. Aber wo der Kampf um den nächsten Tag das Wichtigste ist, muss manches Andere auf der Strecke bleiben, z. B. die Schule. Und doch weiß jeder in Kidope, dass Bildung wohl die einzige Chance ist, sich aus der Not zu befreien.

Landkarte

Dankbar sind die Menschen aus Kidope, dass die Schulgebühren für die Primary – Schools abgeschafft sind. Die Zahl der Secondary - Schools steigt. Doch wie sind die Schuluniformen und die Lehrmaterialien für die SchülerInnen der Primary - School zu bezahlen, bzw. die Gebühren für die Secondary- School aufzubringen? Da stehen die Eltern, die Dorfgemeinschaft, die Schule und die Kirche vor fast unlösbaren Problemen.

„Bildung ist Arbeit“

„Bildung ist Arbeit“, das ist das Motto der Primary - School in Kidope. Damit die Kinder eine Chance auf Bildung bekommen, arbeiten die Leute in Kidope hart. In Eigenleistung entsteht eine zweite Schule, um allen Kindern Unterricht erteilen zu können. Die Kirche unterhält einen Kindergarten, in dem Vorschulunterricht erteilt wird. Und weil auch die Kinder wissen, dass Bildung die einzige Chance ist, Anschluss an die Welt zu bekommen, nutzen sie jede Gelegenheit, sich zu bilden. Der Schulgeldfonds der Kirchengemeinden Kidope und Curau sowie der Primary - School Kidope hilft. Er unterstützt die Bemühungen um Bildung in der Dorfgemeinschaft Kidope. Der Schulgeldfonds ermöglicht vielen Kindern einen qualifizierten Schulabschluss. Seit 2006 ist der Fonds eine von der Schulbehörde in Makete (Kreisstadt zu Kidope) anerkannte Nicht-Regierungs-Organisation.

Möchten Sie helfen?

Da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:
1. Sie zahlen Euro 30,00 im Jahr für Schuluniform und Schulmaterialien eines Primary – Schülers. Die Primary – School dauert sieben Jahre.
2. Sie zahlen Euro 150,00 im Jahr für das Schulgeld einer Secondary - SchülerIn.
3. Sie zahlen einen beliebigen Betrag, um der Schule beim Kauf von Materialien zu helfen.
4. Sie zahlen einen beliebigen Betrag, um die Berufsausbildung eines Schülers zu fördern.

Förderkriterien:

Kinder, deren Eltern oder Angehörige die notwendigen Gelder für die Schule nicht aufbringen können und Kinder ohne Angehörige werden vom Schulgeldfonds gefördert.

- Die Stipendien werden konfessionsunabhängig vergeben.
- StipendiatenInnen werden aufgrund der sozialen Lage ausgewählt. Mädchen, Waisen, HIV/Aids- Betroffene werden besonders berücksichtigt.
- Es werden keine direkten Patenschaften vermittelt.
- Den Verwaltern des Fonds ist jährlich ein Rechenschaftsbericht vorzulegen.
- Die Verwaltung des Fonds geschieht ehrenamtlich.
Weitere Aufgaben des Fonds:
- Der Schulgeldfonds hilft der Schule bei der Anschaffung von Schulmaterial.
- Der Schulgeldfonds hilft SchulabgängerInnen bei der Berufsausbildung helfen.

Schirmherrin und Schirmherr
des Schulgeldfonds sind:

Matthias Wiechmann, Propst des Kirchenkreises Eutin,
Brigitte Ralf-Behrmann, Bürgermeisterin der Gemeinde Stockelsdorf.

Kontakt:

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Curau Dorfstraße 6
23617 Stockelsdorf - Curau
Tel: 04505-328
Fax: 04505-236
E-mail: Kirche@curau.de
Beate Riekenberg: Tel: 04505-57199
Lore Petersen: Tel: 04525 2969
Ursula Brock: Tel: 04525 771
Konto: Kontonummer: 42000604 Sparkasse Holstein, BLZ: 21352240

Gern stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit.

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© 2008 by Hans- Joachim Merker, Ev.-Luth. Kirchengemeinde Curau 
Dorfstrasse 6,  23617 Stockelsdorf- Curau,  kirche@curau.org